Praxisbeispiel: Bruno Köppel AG

Kernaussage zu BGM

«Für uns steht die Gesundheit der Mitarbei- tenden im Zentrum. Gesundheitsförderung war schon immer ein selbstverständlicher Teil unserer Unternehmenskultur.»

Gesundheitsförderung als Teil der Unternehmenskultur

Die regional tätige Zimmerei und Bauschreinerei Bruno Köppel AG aus St.Gallen hat rund 20 Mitarbeitende, davon 6 Lernende. Das Angebots-Spektrum reicht von der Analyse über die Beratung und Planung bis zur Ausführung bei Renovationen, Um- und Neubauten, und von Servicearbeiten bis zum Elementbau. Im November 2013 bezog der Betrieb seinen neuen Standort an der Gaiserwaldstrasse in St.Gallen, der gemeinsam mit dem Team geplant wurde.

Portrait

Beim Betreten des neuen Betriebsstandortes fallen als erstes die Helligkeit, die den Räumen angepasst Beleuchtung und die grosszügige, offene Raumgestaltung ins Auge. Wie Geschäftsführer Beat Schläpfer erzählt, wurde darauf bei der Pla- nung des Neubaus viel Wert gelegt. So wurden beispielsweise die Wände und Decken weiss gestrichen und die Arbeitsplätze wo immer möglich nahe am Fenster eingerichtet. Beat Schläpfer sagt: «Für uns steht das Team, der Mensch, im Zentrum. Gesundheitsförderung war schon immer ein selbstverständ- licher Teil unserer Unternehmenskultur.» Der neue Standort des Betriebes ist Ausdruck dieser Philosophie.

Beim Betreten des neuen Betriebsstandortes fallen als erstes die Helligkeit, die den Räumen angepasst Beleuchtung und die grosszügige, offene Raumgestaltung ins Auge. Wie Geschäftsführer Beat Schläpfer erzählt, wurde darauf bei der Pla- nung des Neubaus viel Wert gelegt. So wurden beispielsweise die Wände und Decken weiss gestrichen und die Arbeitsplätze wo immer möglich nahe am Fenster eingerichtet. Beat Schläpfer sagt: «Für uns steht das Team, der Mensch, im Zentrum. Gesundheitsförderung war schon immer ein selbstverständ- licher Teil unserer Unternehmenskultur.» Der neue Standort des Betriebes ist Ausdruck dieser Philosophie.

Betreten des neuen Betriebsstandortes fallen als erstes die Helligkeit, die den Räumen angepasst Beleuchtung und die grosszügige, offene Raumgestaltung ins Auge. Wie Geschäftsführer Beat Schläpfer erzählt, wurde darauf bei der Pla- nung des Neubaus viel Wert gelegt. So wurden beispielsweise die Wände und Decken weiss gestrichen und die Arbeitsplätze wo immer möglich nahe am Fenster eingerichtet. Beat Schläpfer sagt: «Für uns steht das Team, der Mensch, im Zentrum. Gesundheitsförderung war schon immer ein selbstverständ- licher Teil unserer Unternehmenskultur.» Der neue Standort des Betriebes ist Ausdruck dieser Philosophie.

Gemeinsame Planung des Neubaus

Die Grundlage für die Gestaltung des Neubaus waren die Ideen der Mitarbeitenden. In Gruppen widmeten sie sich in der Konzeptionsphase einzelnen Bereichen und Bedürfnissen. In sechs halbtägigen Workshops wurden die Vorschläge zusammengetragen, diskutiert und verfeinert. Ein Schwerpunkt bildete dabei die Frage, wie sich die täglichen Arbeitsabläufe vereinfachen und optimieren lassen. Ein wichtiger Aspekt bei der Planung war auch die Unterteilung in laute und leise Arbeitsbereiche, um die Mitarbeitenden vor unnötiger Lärmbelastung zu schützen. So entstanden für die Branche eher ungewöhnliche Arbeitsplätze. Einige Beispiele: Das Magazin befindet sich heute in der Mitte des Gebäudes, da alle Mitarbeitenden dort täglich ihr Material abholen. Eine zusätzliche, direkte Treppe verbindet die Schreinerei im Obergeschoss mit dem Maschinenraum im Untergeschoss. Eine Bodenheizung sorgt für ein angenehmes Grundklima. Auf einer Rutsche mit hohen Seitenwänden kann das Holz schnell und ohne Unfallgefahr in den unteren Stock befördert werden. Die Lernenden erhielten ihren eigenen Lehrlingsarbeitsplatz, in dem sie ungestört an ihren Projekten für die Schule arbeiten können. Und die Farbgestaltung sämtlicher Innenräume wurde nach Feng Shui abgestimmt, um das Wohlbefinden zu fördern. Auf seiner Website formuliert es der Betrieb so: «Wir haben in unseren vier Wänden unsere Arche gebaut. Einen Platz für aussergewöhnliche Menschen und starke Kerle, einen Ort, an dem jeder seinen Platz findet.»

Das Team steht im Zentrum

In der hellsten und sonnigsten Ecke des Baus wurde der Pausenraum für das Team geplant. Auf Anregung der Mitarbeitenden wurde nebenan zudem eine Terrasse mit Sicht ins Grüne gebaut. Es wurde Wert darauf gelegt, Aufenthaltsraum und Terrasse als «private» Räume zur Erholung und zum persönlichen Austausch der Mitarbeitenden zu konzipieren. Finden dort heute Informationssitzungen, interne Weiterbildungen oder Kadersitzungen statt, ist die Bruno Köppel AG sozusagen Gast seiner Mitarbeitenden. Und jeden Freitag nach Arbeitsschluss trifft sich das Team dort zum traditionellen «Freitags-Höck», für den die Mitarbeitenden ein eigenes Budget zur Verfügung haben.

Offenheit, Vertrauen und Wertschätzung

Der erste Arbeitstag in der neuen «Arche» wurde mit einem gemeinsamen Frühstück gestartet. 100 Tage nach Bezug des neuen Standortes lud Inhaber Bruno Köppel das Team erneut zu einem Work- shop ein, um das Ergebnis zu bewerten und weitere Optimierungsvorschläge des Teams entgegenzunehmen. Dabei wurden jedoch nur noch Kleinigkeiten vorgebracht; insgesamt waren alle Mitarbeitenden mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Neben dem zentralen Aufgang in das obere Stockwerk sind an einer «Ahnentafel» alle Mitarbeitenden verewigt, die an der Planung des neuen Standortes beteiligt waren. Diese wird auch für Aushänge benutzt, um neue Mitarbeitende zu begrüssen und sich im Rahmen des «Mitarbeitenden des Monats» für spezielle Leistungen zu bedanken. Im Obergeschoss finden an der 8 Meter langen Bildgalerie persönliche Grüsse ebenso Platz wie Medienberichte über erfolgreich abgeschlossene Arbeiten oder Informationen zu neuen Produkten. Daneben hängt ein grosse Glocke, die bei besonderen Anlässen geläutet wird – beispielsweise, wenn ein neuer Auftrag gewonnen werden konnte. In der Bruno Köppel AG wird eine sehr offene Kommunikation gepflegt und Wert auf gegenseitiges Vertrauen gelegt. Beat Schläpfer sagt: «Das Vertrauen in unsere Mitarbeitenden ist uns sehr wichtig. Und wir fördern die Selbständigkeit – jeder soll in seinem Bereich grösstmögliche Kompetenz und auch Verantwortung erhalten. Dazu braucht es einen offenen Austausch zwischen der Geschäftsleitung und den Mitarbeitenden und eine transparente, konstruktive Rückmeldungs- und Fehlerkultur.»

Täglicher Austausch am «orangen Punkt»

Neben der «Ahnentafel» befindet sich der zentrale orange Punkt, an dem sich die Mitarbeitenden morgens und mittags zu einer kurzen Besprechung treffen. Dies schafft Raum für den persönlichen Austausch, bevor sich die Mitarbeitenden auf den Weg zu den einzelnen Baustellen machen, und die Arbeitsabläufe können laufend aufeinander abgestimmt werden. Dies ist möglich dank der kurzen Wege: «Wir sind sehr regional ausgerichtet; nach Möglichkeit übernehmen wir Aufträge aus St.Gallen und der näheren Umgebung. So haben unsere Mitarbeitenden kurze Arbeitswege zu den Baustellen und klar geregelte, planbare Arbeitszeiten. Darauf legen wir Wert.» Und was ist das Ergebnis dieser ganzheitlich gesundheitsfördernden Unternehmenskultur? «Wir haben viele langjährige Mitarbeitende und ein sehr gut eingespieltes, motiviertes Team. Das ist das Geheimnis unseres Erfolges.»